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Aktualisiert: vor 23 Minuten 38 Sekunden

Camper-Ikone California – AUTO NEWS von Reinhard Wahren

21 August, 2018 - 16:15
Mit ihm unterwegs zu sein, bedeutet für viele bis heute Reisespaß [Foto: © Volkswagen 2018]

In diesem Jahr verließ der 100 000ste California das VW-Werk in Hannover-Limmer. Ein Produktionsjubiläum, das auf eine dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann. Ursprünglich gemeinsam mit „Westfalia“ auf Basis der dritten Transportergeneration entwickelt, wurde er zur Camper-Ikone, dem beliebtesten und meistverkauften Reisemobil.

Wahre Hundeliebe

21 August, 2018 - 16:06
[Fotos: Donna Luettjen Photography]

Das Leben ist manchmal ganz schön langweilig. Früh am Morgen steht man nur auf, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Dort erledigt man Dinge, die eben getan werden müssen. Und verbringt viel zu viel Zeit in geschlossenen Räumen, nur um abends erschöpft aufs Sofa zu fallen. Mit etwas Glück hat man noch Energie, um sich im TV oder zwischen zwei Buchdeckeln die Abenteuer von anderen erzählen zu lassen. Ein eigener Hund ist ein prima Rezept gegen den Trott. Doch noch lange kein Selbstläufer. Hat sich Hund nach einigen Monaten an den tristen Alltag angepasst, ist die Spannung schnell wieder raus. Bis … ja, bis man von diesen aufregenden Läufen für Zwei- und Vierbeiner hört, die gerade überall aus dem Boden sprießen. Das Konzept: gemeinsam Abenteuer erleben. Rennend, kriechend, hüpfend durch die Natur. Und jede Menge Spaß dabei.

Diskuswerfen – Die ursprünglichste aller olympischen Wurfdisziplinen

21 August, 2018 - 15:59
[Foto: fotolia]

Die Flucht vor wilden Tieren. Das Ausreißen vor einem übermächtigen Gegner. Oder auch die umgekehrte Variante: Das Rennen hinter einem verletzten Tier bei der Jagd. Das schnelle Laufen ist dem Menschen angeboren, seit er den aufrechten Gang entwickelte. Wann sich aus der Fortbewegung sportlicher Wettkampf entwickelte, ist nicht sicher. Es gibt darüber Geschichten, Sagen, Spekulationen. Klar ist soviel, dass das Wettlaufen die älteste Disziplin ist, die heute noch als Sport betrieben wird.

Von Binsen bis Bambus

21 August, 2018 - 15:27
[Foto: Sika-Design A/S]

Sessel, Stühle, Betten, Lampen und Körbe: Geflechtmöbel aus Naturmaterialien erobern mit ihrem Charme Haus und Hof. Wie leicht und elegant können Rattan-Möbel sein. Geradezu geheimnisvoll wirkt ein schwarzer Korbsessel vor einer nachtblauen Wand. Schöne Kissen und eine bunte Decke bringen das Ensemble zum Leuchten. Oder schmale weiße Korbstühle um einen Tisch in einem lichten Ambiente!

Pilgern in die Prignitz

21 August, 2018 - 15:20
Unterwegs zu sich selbst auf Pilgertour durch einsame Landschaften [Foto: AdobeStock.de | 145748349]

Die Wunderblutkirche machte Wilsnack im Mittelalter zu einem berühmten Pilgerort. Die insgesamt 130 Kilometer lange Route ab Berlin führt zu einem großen Teil durch einsame Brandenburger Landschaft. Heute kaum zu glauben: Wilsnack spielte als Pilgerort fast in einer Liga mit Santiago de Compostella. Das ist lange her. Ein Wunder war geschehen. Es hatte seinen Ursprung im Jahre 1383. Heinrich von Bülow steckte aus Machtkalkül die alte Wilsnacker Dorfkirche in Brand. Hier setzt die Legende ein. Wilsnacks damaliger Pfarrer fand in den Überresten, geleitet von einem Engel, drei Hostien mit Blutstropfen – Wunderblut. Der Grundstein für die Pilgerbewegung war gelegt. Tausende Menschen aus aller Herren Länder machten sich jährlich auf den Weg. Wilsnack erlebte einen ungeahnten Aufschwung, Gasthöfe wurden gebaut. Das ist zwar lange vorbei, aber gepilgert wird auch heute wieder.

Kunst in Haus und Hof

21 August, 2018 - 15:14
Der Berliner Maler Kurt Mühlenhaupt und seine Frau Hannelore entdeckten 1990 im Zehdenicker Ortsteil Bergsdorf den Gutshof für sich,der heute als Museum und kulturelle Begegnungsstätte zahlreiche Besucher anlockt [Foto: Marco van Oel]

Im Sommer 2015 gründeten 30 Künstler aus Berlin und Brandenburg das Kulturnetz Nord Brandenburg (KuNO) mit der Idee, durch gemeinsame Kunstprojekte Kultur und Natur an reizvollen Orten zu verbinden und Städter für die Region zu begeistern. Vom 21. bis 23. September lädt der Verein zum dritten Kunstsalon im Kurt-Mühlenhaupt-Museum in Bergsdorf ein.

13. Berliner Hoffest

21 August, 2018 - 14:57
Das Leitmotto des diesjährigen Hoffestes lautete #FREIHEITBERLIN. Michael Müller (Mitte) und Stefan Franzke (Partner für Berlin) mit Künstlern des Friedrichstadt-Palastes [Fotos: © Agentur BAGANZ]

Knapp 4 000 Gäste waren am 3. Juli der Einladung zur großen Party in den Höfen des Roten Rathauses gefolgt. Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, begrüßte Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Diplomatie, Kultur, Medien und Sport.

Auf ins Victoriahaus

21 August, 2018 - 14:21
Nach zwölf Jahren ist das Victoriahaus mit einer der weltweit wichtigsten Wasserpflanzen-Sammlungen zurück [Foto: © K. Schomaker, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin]

Zusammen mit Hunderten weiteren tropischen Sumpf- und Wasserpflanzen ist die Riesenseerose Victoria wieder in der Gewächshausanlage des Botanischen Gartens zu sehen. Das Victoriahaus wurde Mitte Juni nach denkmalgerechter und energetische Grundsanierung mit einem Festakt wiedereröffnet.

Neues vom Bücherberg

21 August, 2018 - 13:59

Man müsste so viel lesen. Aber was?
Susann Sitzler hat sich schon mal durch die aktuellen Neuerscheinungen gewühlt. Hier ihre Empfehlungen.

 

Stadtbeschimpfung mit Fahrrad

Über Berlin meckern kann ja jeder. Das fleckige, nervige Berlin aber wirklich anzuschauen, seine Fransen und Ränder gezielt zu erkunden, den Unmut in vor Witz kullernder Galligkeit auszumalen und dabei präzise zuzuspitzen, das erfordert schon wirkliche Hingabe. Mit sehr viel Hingabe schildert Günter Steinmeyer in „Wo Hakenkäuzchen plärren“ die Ergebnisse seiner Erkundungen, die er regelmäßig mit dem Fahrrad unternimmt. Untertitel: „Poetische Polemiken“.

Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol

21 August, 2018 - 13:45
Künstler Komplex – Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol. Sammlung Platen, Ausstellungsansicht Museum für Fotografie 2018 [© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker]

Die Ausstellung „Künstler Komplex“ versammelt die vielfältigen Formen des fotografischen Künstler­bildnisses von 1917 bis 2000 und versucht ­dabei, dem Künstlermythos näherzukommen.

Künstlern oder Künstlerinnen persönlich nah zu sein, ist kaum möglich, es sei denn, man begegnet ihnen auf Ausstellungen, in ihren Ateliers oder ist mit ihnen befreundet. Die Fotografie ist ein Weg, einer bedeutenden Künstlerpersönlichkeit mehr oder weniger näher zu kommen. Um Denken und Handeln zu erspüren und die spezielle Aura zu erfassen, dazu braucht es den Fotokünstler, der mit seiner Kamera den Moment erfasst, der Werk und Persönlichkeit des Künstler als komplexes, einzigartiges Bild wiedergibt. Das zu zeigen, war wohl erklärte Absicht der Ausstellungsmacher im Museum für Fotografie, die diesen Anspruch mit dem Titel der Ausstellung „Künstler Komplex“ unmissverständlich zum Ausdruck bringen.

Jedes Kind kann dirigieren

21 August, 2018 - 13:38
Alexander Saier plant weitere Dirigierkurse – Mit 16 ein Orchester dirigieren – Musikalität und Körpersprachen entwickeln sich bei Kindern durch viel Übung [Fotos: © prinzmediaconcept.de]

Der Musiker und Pädagoge Alexander Saier unterrichtet Kinder und Jugendliche im Dirigieren. Dabei hat er die erstaunliche Erfahrung gemacht, wie schnell Schüler ausgerechnet in der musikalischen Königsdisziplin Fortschritte machen. Die große Herausforderung ist, Profiorchester für Auftritte und Wettbewerbe zu gewinnen.

Alle können was tun – Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“

21 August, 2018 - 13:22
Zehn Preise im Gesamtwert von 13 500 Euro, ein Sonderpreis „KiezKlima“ und ein Publikumspreis gingen an Schulen aus ganz Berlin. Fotos l. u. r.: Die präsentierten Elemente vom Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi passen zur thematischen Auseinandersetzung mit dem Klimaschutz und entstammen der Show „Metamorphosen – veränderte Umweltbedingungen verändern uns“ [Fotos: Berliner Energieagentur / Rolf Schulten]

Mit dem Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ fördern Gasag und Senat Schulprojekte zum Thema Klimaschutz. „Mach die Tür zu, schalte das Licht aus“, wer kennt sie nicht, diese mahnenden Worte, einfache Grundregeln zum Energiesparen, mit denen jedes Kind aufwächst und die es nie im Leben vergisst. Wenn sich einige andere Regeln auch so tief über Generationen hinweg einprägen würden, dann wäre es vielleicht besser um die Umwelt bestellt. Zum Beispiel: weniger und mit Bedacht einkaufen oder keine Plastetüten verwenden.

Der Bertolt-Brecht-Platz in Mitte

21 August, 2018 - 13:12
Das Brecht-Denkmal von Fritz Cremer wurde 1988 eingeweiht [Foto: Berlin vis-à-vis]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Bertolt-Brecht-Platz in Mitte

Zeitsprünge am Weißen See

21 August, 2018 - 13:03
„Verträumt“ ist nicht das erste Wort, das einem in den Sinn kommt, wenn man an den nordöstlichen Berliner Bezirk Weißensee denkt. Doch ein Spaziergang lohnt sich: Hier zeigt sich Berlin von seiner besten Seite – und verrät sogar ein paar Geheimnisse aus der Vergangenheit. [Foto: AdobeStock.de | 124351228]

Es gibt vieles, was man als Bewohner anderer Bezirke über Weißensee nicht weiß: Weißensee hat Charakter. Weißensee hat eine Vergangenheit als Filmstadt. Weißensee ist grün und großzügig. Mit seinen vielen verschiedenen Baustilen, die anderswo schon glattres­tauriert oder wegsaniert wurden, erzählt es nicht nur charmant vom einstigen Wachstum Berlins, sondern ermöglicht noch ein paar richtige Zeitsprünge in vergangene Epochen. Weißensee ist vielleicht ruhiger als andere Bezirke – doch es ist niemals langweilig.

Alle sind Touristen

21 August, 2018 - 12:55
[Foto: © Roman Stetsyk – stock.adobe.com]

Tourismus bleibt ein riesiger Wachstumsmarkt in Berlin. Dies führe aber auch zu Wachstumsschmerzen und Wachstumsgrenzen, sagt Ilse Helbrecht. Die Professorin für Kultur- und Sozialgeografie an der Humboldt-Universität hat mit ihrem Team ein neues Tourismuskonzept für Berlin mit erarbeitet. Wir trafen sie in ihrem Büro in Berlin-Adlershof.

Lost Place in Plänterwald

20 August, 2018 - 19:46
Das 45 Meter hohe Riesenrad bleibt als einziges Fahrgeschäft erhalten [Foto: © Christopher Flade]

Zu DDR-Zeiten vergnügten sich jährlich rund 1,5 Millionen Menschen im Kulturpark Plänterwald. Seit seiner Schließung vor fast 18 Jahren verwahrlost der einstige Freizeitpark allmählich. Jetzt gibt es Hoffnung auf einen Neubeginn.

Hochhäuser sind keine Lösung für das Wohnungsproblem

20 August, 2018 - 19:40
Der Plan zeigt mögliche Hochhausstandorte am S-Bahn-Ring. Blick über Bahnhof Südkreuz nach Mitte [Abb.: Nöfer Architekten]

Der Bau von Hochhäusern in Berlin ist ein heftig umstrittenes Politikum. Seit Jahren legen Planer Entwürfe vor, die Debatten entfachen um die Höhe und geeignete Standorte. Die Berliner Architekten Tobias Nöfer und Klaus Zahn fordern einen städtebaulichen Entwicklungsplan. Sie plädieren für ein nachhaltiges Hochhauskonzept und schlagen 25 Standorte entlang des S-Bahn-Rings für eine Bebauung mit Türmen vor.

Neugestaltung mit Höhenlimit

20 August, 2018 - 15:50
Bereits Anfang der 1990er Jahre wurde eine städtebauliche Lösung gesucht, die, ähnlich wie beim Potsdamer Platz, den Alexanderplatz als östliches Zentrum der Stadt aufwerten sollte. Die Pläne sollen nun bald Gestalt annehmen. [Foto: Berlin vis-à-vis]

Das Jahr 2018 scheint nun die Wende in der lange umstrittenen Hochhausplanung einzuleiten, denn alle Beteiligten, Senatsverwaltung und Investoren, melden sich mit konstruktiven Absichtserklärungen zu Wort und die ursprünglichen Hochhauspläne nehmen erste Gestalt an.